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Die Entwicklungsvorgänge im Mittelgesichtsbereich gehören mit zu den kompliziertesten Abläufen in der Embryonalentwicklung. Oberlippe und -kiefer entstehen durch Verschmelzung dreier Anlagen: von der Seite her wachsen die beiden Oberkieferwülste und verschmelzen mit dem mittleren Nasenwulst, der sich zu dem Teil, der die vier Schneidezähne trägt, entwickeln wird. Die ehemaligen Verschmelzungslinien kann man bei jedem Menschen an der Oberlippe erkennen. Der Gaumen schließt sich durch die Vereinigung der beiden, von seitlich aufeinander zuwachsenden Gaumenplatten. Diese Entwicklungsschritte des Embryos vollziehen sich in der 7.-10. Schwangerschaftswoche, also etwa 5-8 Wochen nach der Befruchtung.
Es ist ein Wunder, mit welcher Präzision in der Regel diese Entwicklungsschritte ablaufen. Angesichts der Komplexität der Vorgänge ist aber verständlich, daß Störungen des Verschlusses von Lippe, Kiefer und Gaumen nicht sehr selten sind und durch ganz verschiedene Mechanismen ausgelöst werden können. Da Spaltbildungen im Bereich von Lippe, Kiefer und Gaumen immer als Ausdruck eines unvollständig abgeschlossenen Entwicklungsschrittes zu verstehen sind, spricht man von einer Hemmungsfehlbildung. Die Spalten folgen den embryonalen Verschmelzungslinien



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